Was ist Photovoltaik?

photovoltaik_modul_rounded_200_200

Strom aus Sonnenlicht – keine andere Form der Energiegewinnung ist so sauber, so umwelt-
freundlich und so vielfältig einzusetzen. Die Sonne als natürliche Energiequelle zu nutzen, ist keinesfalls eine neue Idee. Bereits in der Antike, vor 2500 Jahren, bauten die Griechen ihre Häuser so, dass sie die Sonnenenergie nutzen konnten: Große Fensteröffnungen nach Süden ließen am Tag die Sonne ins Haus, die Mauern speicherten ihre Wärme und gaben sie in der Nacht wieder ab.

Die heutige Solar-Architektur knüpft an diese Traditionen passiver Solarenergienutzung der Antike an. Denn unter passiver Solarenergienutzung versteht man die Nutzung der Sonnenenergie ohne technische Hilfsmittel. Durch die Architektur eines Gebäudes, insbesondere seine Südausrichtung, ist es möglich, Räume direkt durch Sonneneinstrahlung zu erwärmen. An schönen Wintertagen kann die tiefstehende Sonne südseitige Räume mit Wärme versorgen, während die hochstehende Sonne im Sommer sie nicht übermäßig erhitzt. Heute werden durch neue Baumaterialien und Techniken, besonders dem gezielten Einsatz von Glas an der Südfassade, beträchtliche Energiegewinne erzielt. Zusätzlich werden helle und freundliche Räume geschaffen.


 

Seit mittlerweile 50 Jahren liefern Solarzellen Energie für Satelliten im Weltraum – solarbetriebene Taschenrechner oder Uhren haben unsere Haushalte erobert. Langfristig betrachtet ist die Solarenergie die wichtigste Energiequelle der Menschheit. Denn die Ressourcen konventioneller Energieträger wie Öl, Gas und Kohle werden bei einem weltweit steigenden Energiebedarf nach Expertenmeinung noch in diesem Jahrhundert aufgebraucht sein.

In Deutschland wird die Stromerzeugung aus der Sonne, genannt Photovoltaik (PV), immer beliebter – bereits 430.000 Photovoltaikanlagen sind in Betrieb – aus ökologischer Überzeugung und weil die Kosten für die eigene PV-Anlage kontinuierlich sinken und der Staat die Voraussetzungen für einen rentablen Betrieb geschaffen hat.

Ihre neue Einnahmequelle

Selbst bei geringem Eigenkapitaleinsatz können Sie mit Ihrer PV-Anlage sonnige Renditen erzielen, auch noch nach dem zwanzigsten Jahr. Ganz gleich, ob Sie anschließend zu neu verhandelten Konditionen weiter in das öffentliche Netz einspeisen oder den erzeugten Solarstrom für Ihren Eigenbedarf nutzen. Eine exakte Rentabilitätsberechnung unter Berücksichtigung der einzelnen Faktoren erstellt Ihnen Ihr Installateur nach einem Beratungsgespräch im Rahmen einer individuellen Kalkulation.

Obendrauf winkt noch ein Plus vom Fiskus

Als staatlich anerkannter „Solarner” genießen Sie steuerliche Vorteile, wie z. B. eine Mehrwertsteuererstattung und eine spezielle Ansparabschreibung. Ein Gespräch mit dem Steuerberater lohnt sich also in jedem Fall.